Atelier-ossig

Prüfplaketten von A bis Z

Prüfplaketten sind in der heutigen Zeit praktisch überall zu finden, denn anhand dieser Plaketten lässt sich erkennen, wann eine Maschine, Anlage oder ein Gerät zum letzten Mal überprüft worden ist und wann die nächste Prüfung fällig wird. Auf eine Prüfplakette kann sowohl der letzte durchgeführte Prüfungstermin abgedruckt sein, der der nächsten Prüfung oder beide Angaben. Auf den Prüfplaketten sind in der Regel mehrere Jahre und ein Monatskranz aufgedruckt, hinzukommt die Angabe des entsprechenden Einsatzgebiets / bzw. die Angaben zum betreffenden Gerät. Die Plaketten werden gut sichtbar angebracht, so das für jeden Maschinennutzer sofort ersichtlich ist in welchem Wartungszustand sich das Gerät befindet. Um Beschädigungen der Plaketten vorzubeugen und deren Entfernung vorzubeugen werden die Prüfplaketten aus übertragungssicheren Materialien gefertigt, besonders häufig verwendet wird die sogenannte Dokumentationsfolie. Plaketten aus diesen Materialien lassen sich nur extrem schwer entfernen und “zerreißen” in viele kleine Teile, diese Materialeigenschaften schützen vor Manipulationen. Weitere Folien aus denen Prüfplaketten hergestellt werden können, sind die VOID-Folie, wird diese Folie entfernt, bleibt der Schriftzug VOID auf dem Gerät zurück. Die Checkerboard-Folie, hinterlässt bei der Entfernung ein Schachbrettmuster. PVC-Folien mit einer Sicherheitsfolie (gestanzt) lassen sich nicht in einem Stück ablösen, durch viele Stanzungen wird die Entfernung erschwert und verlangsamt. Prüfplaketten müssen gesetzlich an allen Maschinen, Geräten und Anlagen angebracht werden, die regelmäßigen Prüfungen unterliegen. Gesetzliche und periodische Prüfungen fallen beispielsweise bei Leitern und Tritten an, werden diese Hilfsmittel gewerblich genutzt müssen diese jährlich überprüft werden. Weiterhin unterliegen alle gewerblich produzierenden Betrieb den gesetzlichen Vorgaben, die genutzten Maschinen und Anlagen zu warten und überprüfen zu lassen, daher findet man dort besonders häufig eine ganze Reihe an Prüfplaketten. In Büros und Verwaltungen unterliegen elektrische Geräte einem sogenannten Elektro-Check vor der ersten Inbetriebnahme, dazu zählen z. B. Drucker, Beleuchtungen, Kaffeemaschinen sowie viele andere elektrische Geräte. Selbst der Einzelhandel ist dazu verpflichtet die Einkaufswagen, Scanner und Kassen regelmäßig überprüfen und kalibrieren zu lassen, nach jeder dieser Prüfungen wird eine Prüfplakette aufgeklebt. Besonders wichtig und genau müssen medizinische Geräte überprüft werden, hier können Menschenleben gefährdet sein, wenn etwas an einem Gerät nicht in Ordnung ist. Das Material und die Beschaffenheiten der medizinischen Produkte müssen immer stimmen, Blutdruckmessgeräte, EKG- und EEG Geräte, Ultraschall sowie Defibrillatoren unterliegen strengen Prüfvorschriften. Bei PKWs, LKWs und ganzen Fuhrparks werden eine ganze Reihe an Prüfungen durchgeführt, auch hier werden daher eine ganze Reihe von Plaketten genutzt, am bekanntesten ist sicherlich die TÜV-Plakette. Bevor die Prüfplakette aufgeklebt wird sollte die entsprechende Stelle gründlich gereinigt werden, ein staub- und fettfreier Untergrund stellt sich das die Plaketten gut haften. Die Temperaturen sollten beim Verkleben der Prüfplaketten nie unter + 10 Grad Celsius liegen. Es gibt sowohl Plaketten die direkt auf Maschinen geklebt werden können oder aber Plaketten die auf einer Grundplakette aufgebracht werden. Auf einer Grundplakette werden zusätzliche Informationen aufgedruckt, unter anderem kann es sich hierbei um gesetzliche Bestimmungen handeln und welcher Prüfer die Tests durchgeführt hat. Prüfplaketten können mit einem wasserfesten Faserschreiber ausgefüllt werden oder mittels Kerbzange gekennzeichnet werden.

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